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Strategische AEM- und Adobe Commerce-Integration: E-Commerce angetrieben durch Content

Inhalt

Stellen Sie sich folgendes Gedankenexperiment vor: Stellen Sie sich vor, wie Ihre Content-Erfahrung ohne das Herzstück Ihres Angebots (den E-Commerce) wäre, das sie weiterführt. Ein Kunde könnte Ihren Inhalt genießen und Ihre Marke lieben – aber er hätte von dort aus keine weitere Anlaufstelle.

Stellen Sie sich nun vor, wie Ihre E-Commerce-Erfahrung ohne unterstützenden Content wäre. Es wäre wie ein Modemagazin… mit nur Seriennummern und nichts anderem.

Okay, wir behaupten nicht, dass dies mit Ihrem AEM E-Commerce-Content ohne die AEM Adobe Commerce-Integration (früher bekannt als AEM Magento-Integration) geschieht. 

Aber es regt zum Nachdenken an – wenn Content und Commerce nur voneinander profitieren, warum dann nicht die Verbindung zwischen beiden verbessern, indem Sie Ihre Content-Engine mit Ihrer Commerce-Engine verknüpfen?Und in diesem Fall, da sowohl AEM als auch Adobe Commerce Adobe-Produkte sind, könnte die Verbindung zwischen beiden einfacher (und vorteilhafter) sein, als Sie denken!

Vorteile der Verbindung von AEM mit Adobe Commerce

Während wir die Zusammenarbeit zwischen Content und Commerce sicherlich durch getrennte Verwaltung dieser Plattformen herstellen können, ist es viel sinnvoller (und spart viel mehr Zeit), die Kommunikationswege automatisch durch die Integration beider zu öffnen. 

Dies ist der Hauptvorteil der Integration von AEM mit Adobe Commerce – die Einheit zwischen zwei miteinander verbundenen Systemen, die einander benötigen, um Skalierbarkeit zu erzeugen. Dabei belassen wir es aber nicht.

So profitieren Marken konkret von der Integration von AEM und Adobe Commerce:

  • Skalierungsgeschwindigkeit erhöhen: Eine nahtlosere Beziehung zwischen Ihrem E-Commerce-System und Ihren Inhalten zu stärken, trägt dazu bei, die Customer Journey zu optimieren und die Konversionsrate zu verbessern, wodurch Sie schneller skalieren können.
  • Nahtloses Omnichannel-Publishing: Wenn Ihre Produktkataloge und alle Ihre digitalen Erlebnisse auf derselben Wellenlänge laufen, stellen Sie sicher, dass Ihr Inhalt bei jeder Änderung im E-Commerce-Bereich nicht zurückbleibt.
  • Umfassende Personalisierung und Differenzierung: Die Integration Ihres E-Commerce-Systems in Ihre Content-Personalisierung verbessert die Geschwindigkeit erheblich, mit der Ihre Kunden das finden oder wiederfinden, wonach sie gesucht haben, und bringt sie schneller zum Abschluss des Kaufs.
  • Erweiterte E-Commerce-Analysen: Die integrierten Integrationen von AEM mit leistungsstarken Analysetools (Adobe Analytics, Adobe Target, Customer Journey Analytics usw.) helfen dabei, Ihre E-Commerce-Daten genauer zu analysieren und ein besseres Verständnis Ihrer Kunden aufzubauen.
  • Einheitliche Markenpräsenz: Die Integration ermöglicht es Ihrem Content-System und Ihrem E-Commerce-System, Assets aus einem zentralen DAM innerhalb von AEM zu beziehen, wodurch Ihre Marke über alle Erlebnisse hinweg konsistent bleibt.

Darüber hinaus erfahren Sie hier, wie Entwickler von der Integration von AEM und Adobe Commerce profitieren:

  • Nichts geht in der Übersetzung verloren: AEM und Adobe Commerce verfügen beide über Core Components und Architekturen, die in Design und Best Practices ähnlich funktionieren, was es Entwicklern leicht macht, ihr Wissen über beides in eine integrierte Umgebung zu übertragen.
  • Vereinheitlichte Plattform: Wenn Ihre Content-Management- und E-Commerce-Management-Prozesse an einem Ort stattfinden, verringert dies das Risiko einer Trennung zwischen den beiden Systemen.
  • Einfacher Zugriff auf dieselben Inhalte: Entwickler müssen nicht mehr zwischen Asset-Repositorys wechseln, um das zu finden, was sie benötigen. Mit der Integration von Adobe Commerce und AEM können beide Systeme Assets aus dem DAM von AEM beziehen.

Einfachere Wartung: Die Integration reduziert erheblich den Zeitaufwand für das Navigieren zwischen und die individuelle Verwaltung der beiden Plattformen. Stattdessen können E-Commerce- und Content-Systeme an einem Ort verwaltet werden.

Adobe AEM und Adobe Commerce Schritt für Schritt integrieren

Wir werden Ihnen nicht erzählen, dass die Integration von AEM und Adobe Commerce so einfach ist wie ein paar Klicks, denn das wäre einfach nicht wahr. Auf einer übergeordneten Ebene ist die Liste der Integrationsschritte jedoch nicht überwältigend.

Wir werden hier nicht ins Detail gehen (wir würden dann reine Programmiersprache sprechen!), aber wir werden die grundlegenden Schritte beleuchten, die Sie durchführen müssen, um Ihre Plattformen zu verknüpfen und Adobe Commerce-Daten in AEM zu integrieren.

1. Adobe Commerce unabhängig installieren und konfigurieren

Damit Ihre Integration zwischen AEM und Adobe Commerce erfolgreich ist, sollten Sie die Zeit investieren, Adobe Commerce vollständig und korrekt als unabhängige Plattform Ihrer AEM-Instanz einzurichten.

Ein erfolgreiches Adobe Commerce-Setup sollte bestimmte Best Practices befolgen und erfordert die Unterstützung eines hochqualifizierten Tech-Teams oder eines spezialisierten Implementierungsteams. Dies soll sicherstellen, dass die Plattform für den eigenen Erfolg zukunftssicher ist und zukünftig eine nahtlose AEM-Integration erfolgreich verläuft.

Und selbst wenn die Einrichtung von Adobe Commerce ein Prozess ist, den Sie bereits durchlaufen haben, lohnt es sich, Ihr Setup zuerst mit Ihren technischen Experten auf Effizienz zu überprüfen, bevor Sie mit der Integration in AEM beginnen.

2. CIF-Erweiterung und Core Components in AEM einrichten

Um die Verknüpfung zwischen AEM und Adobe Commerce einzurichten, müssen Sie die AEM Commerce Integration Framework (CIF)-Erweiterung und das CIF Core Components-Paket hinzufügen.

Wenn Sie eine On-Premise-Version von AEM (6.4 oder neuere Versionen) verwenden, müssen diese von Adobe installiert werden. Wenn Sie jedoch AEM as a Cloud Service verwenden, sollten die CIF-Erweiterung und die Core Components bereits integriert sein, und es sind keine zusätzlichen Schritte erforderlich, um sie hinzuzufügen.

3. Commerce Integration Framework konfigurieren

Mit der CIF-Erweiterung und den Core Components können Sie diese nun verwenden, um die Verbindung zwischen AEM und Adobe Commerce zu konfigurieren.

Die Kommunikation zwischen den beiden Plattformen erfolgt über eine öffentliche (nicht private) GraphQL-Endpunkt-URL. Ohne zu sehr ins Detail zu gehen, kann diese Endpunkt-URL für unsere Zwecke als Umgebungsvariable entweder über Cloud Manager oder über die Adobe I/O CLI eingerichtet werden.

4. Datensynchronisation konfigurieren

Sobald Ihre AEM-Instanz und Ihre Adobe Commerce-Instanz über die CIF-Verbindung miteinander kommunizieren, müssen Sie einige Grundregeln für die Daten festlegen, die Sie zwischen den beiden synchronisieren möchten.

Es könnte relevant sein, Ihren gesamten Katalog von Adobe Commerce zu synchronisieren, oder es gibt sicherlich Fälle, in denen Sie nur einen Teilkatalog synchronisieren möchten. Dies ist es, was Sie definieren müssen.

Sie müssen AEM auch anweisen, wie oft es diese Daten von Adobe Commerce über geplante Jobs synchronisieren soll.

5. Abbildung Ihrer Adobe Commerce Daten in AEM

Zu entscheiden, was Sie von Adobe Commerce synchronisieren möchten, ist nur der erste Schritt zu einer vollständigen Verbindung. Der nächste Schritt ist natürlich, sicherzustellen, dass die Daten durch das Mapping korrekt übertragen werden.

Einige Felder in Adobe Commerce werden unweigerlich anders bezeichnet sein als die in AEM, und eine einfache Verbindung der beiden Systeme sagt nichts darüber aus, wie diese Daten zwischen den Plattformen übereinstimmen. Sie müssen also entscheiden, wie Elemente wie Ihre Produktdetails, Kategorien usw. in Adobe Commerce bestimmten Feldern in Ihren AEM-Inhaltsmetadaten zugeordnet werden sollen. Dieser gesamte Prozess findet innerhalb des CIF statt.

6. Testen und Verfeinern

Zu guter Letzt müssen Sie die Integration zwischen den beiden Plattformen testen, beobachten, wie Daten synchronisiert und zugeordnet werden, und bei Bedarf Anpassungen vornehmen, um die Nahtlosigkeit ihrer Verbindung zu verbessern.

Dies ist kein Schritt, bei dem man Abkürzungen nehmen sollte, vertrauen Sie uns. Um kompliziertere Probleme in der Zukunft zu vermeiden, ist es am besten, Ihre Mapping-Logik aus verschiedenen Blickwinkeln einem Stresstest zu unterziehen, um ein Gefühl dafür zu bekommen, wie genau Daten in AEM abgebildet werden.

Wesentliche Herausforderungen der Integration

Während die gemeinsame Nutzung von AEM und Adobe Commerce die Zusammenarbeit zwischen Content und Commerce erheblich vereinfacht und eine schnellere Skalierung ermöglicht, kann sie doch ihre eigenen Herausforderungen mit sich bringen.

Nicht alle Integrationsinstanzen können einfach sein. Wie wir alle wissen, erfordern komplexe Geschäftsanforderungen komplexe Lösungen. Und manchmal gibt es einfach keinen Weg daran vorbei.

Zum Beispiel kann die Integration bei Instanzen, die eine Integration zwischen AEM und anderen Drittsystemen wie PIM oder ERP nutzen, noch komplizierter werden. Einige der Hauptprobleme, die bei diesen Integrationen auftreten, ergeben sich aus der Synchronisierung und Zuordnung von Daten sowie der Berücksichtigung benutzerdefinierter Komponenten.Hier hat Markus Haack solche Szenarien veranschaulicht im Adobe Tech Blog.

Das bedeutet keineswegs, dass Sie die Integration Ihrer AEM- und Adobe Commerce-Instanzen aufgeben müssen.

Sie brauchen nur die richtigen Experten für die Aufgabe, die über umfassende Erfahrung in der Einrichtung dieser spezifischen Integration mit unterschiedlichen Komplexitäten verfügen. Und Sie müssen Ihr Tech-Team nicht mit dieser Verantwortung belasten – das ist es, was erfahrene Adobe-Implementierungsteams, wie unseres bei Axamit, für Sie tun können.

Zusammenfassend

Für E-Commerce-Marken, die AEM nutzen, und solche, die eine Migration zu AEM stark in Betracht ziehen, bringt die Integration Ihrer Content-Seite mit Adobe Commerce eine lange Liste von langfristigen Vorteilen mit sich. 

Sie profitieren nicht nur von der Markenintegration zwischen beiden Plattformen, sondern verbessern auch erheblich Ihre Fähigkeit, Ihre Erlebnisse für Ihre Nutzer zu personalisieren und zu differenzieren – beides beschleunigt Ihre Skalierbarkeit.

Und während der Prozess der Integration der beiden Plattformen zwar qualifizierte technische Expertise von Entwicklungsteams erfordert, ist er dank Adobes CIF und der ähnlichen Kernkomponentenstruktur zwischen AEM und Adobe Commerce wesentlich einfacher, als er es sonst wäre.

Wann werden Sie also entscheiden, Ihre Content- und Commerce-Engines zusammenzuführen und eine Marke zu schaffen, mit der man rechnen muss?

    Lassen Sie uns über Ihr Projekt sprechen!
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